Von rxrenee zu rxcafe!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde,

nicht erschrecken, ich bin nur umgezogen:

http://rxcafe.wordpress.com

Seit genau zwei Jahren schreibe ich auf dieser Seite mehr oder weniger geistreich: 1. um mir den Frust von der Seele, 2. um meine Ideen und Gedanken zu aktuellen politischen Entwicklungen und Phänomenen nieder- und 3. um Versuche von Perspektiven / Alternativen zu herrschenden Sichtweisen aufzuschreiben, Instrumente vielleicht, die uns klarer sehen lassen. Dies immer im Wissen, dass andere das auch, möglicherweise besser können. Meine Motivation ist aber nicht der Wettbewerb, sondern das Brechen des Schweigens der großen Mehrheit. Wie lange wollen wir noch zusehen bei der Entdemokratisierung, Entsolidarisierung unserer Gesellschaft, unseres Landes? Jeder, der sich dazu kritisch äussert ist ein Gewinn und verhindert möglicherweise die ebenso sublime, wie sukzessive Abkehr vom Ideal rationaler und kritischer Bürgersicht. Und die ist Bürgerpflicht. Der Wechsel der Internetadresse ist notwendig, weil der unsägliche Name rxrenee ja nun überhaupt keinen Bezugspunkt zu nichts hat, und weil er einzig auf biografischen Wurzeln ruht, die keiner kennt und die auch keiner kennen muss. Das kann sich auch kein Mensch merken – darum also der Wechsel. rxcafe macht hoffentlich mehr Sinn. Die weltbekannte Bar „Rick’s Cafè Americain“ im Film Casablanca, auf die ich mich hier großspurig und selbstbewusst beziehe, ist ein konspirativer Ort, ein Flucht- und ein Startpunkt, ein Brennglas, Offenbarung, Bühne, Deckung und Versteck gleichermaßen. So soll es sein. Ein Cafè läd zum Verweilen ein, zum Konsumieren schöner Dinge. Zum Kommunizieren. Zum Diskutieren, Austauschen und Ergänzen. Das möchte ich hiermit auch tun. Komm rein, diskutiere, bring schöne Bilder, Texte, gute Ideen und Freunde mit. Wohl bekomms. rick

P.S.: Die alte Seite, also diese hier, bleibt noch eine gute Weile bestehen. Neue Artikel wird es aber an dieser Stelle nicht mehr geben, sondern nur noch auf:

Du findest meine neuen Beiträge ab heute unter:

http://rxcafe.wordpress.com 

Prost Neujahr!

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Kategorien:Uncategorized

Buridans Esel und der böse Wulff?

Da war ich vielleicht doch ein bisschen zu früh zu gnädig mit dem Bundespräsidenten in meinem letzten Beitrag des vergangenen Jahres [https://rxrenee.wordpress.com/2011/12/31/der-jojo-effekt/]. Andererseits bestätigt sich gerade meine Einschätzung: Wenn jemand das Amt des Bundespräsidenten beschädigen kann, dann ist es der Bundespräsident selbst. Wolfgang Lieb von den Nachdenkseiten [http://www.nachdenkseiten.de/?p=11745#more-11745] hat eine lesenswerte Einschätzung der Situation vorgelegt und fordert nicht nur den Rücktritt Wulffs, sondern gleich die Abschaffung des Amtes. (Eine gute Darlegung der Abfolge der Geschehnisse findest du in der Jungen Welt [Wulff droht Bild mit Krieg].)

Ich finde noch einen anderen Aspekt dieser Geschichte betrachtenswert: das Zusammenspiel von Spitzenpolitikern in Deutschland und Springerpresse. Schröder verhalf das gute Verhältnis zum Berliner Verlagshaus zum Machtgewinn und zur Umsetzung seiner Agenda-Politik. Die Busenfreundschaft zwischen Angela Merkel und Friede Springer ist schon heute legendär. Ihre Wirkung alles andere als subtil. Nach der Bild-Hetze gegen Griechenland konnte sich die Kanzlerin (kurzfristig!) als Retterin des Euro aufspielen. Nun wird der verwunderten Öffentlichkeit die Nähe des Bundespräsidenten zum dominierenden Meinungsmacher im deutschen Blätterwald bewusst. Und das Ping-Pong zwischen dem höchsten und unabhängigsten Amt im Lande und den Machern des Schmierenblattes. Aus dem harmlos anmutenden Spiel wird ein Machtkampf und Wulff zum Angstbeißer (ein schönerer, aber nicht so gut passender Terminus wäre eigentlich, wegen des Stabreimes, Wadenbeißer gewesen). Und eben da wird es spannend: Kommt Wulff mit seinen Mätzchen durch und bleibt Präsident? Dann haben wir das beschädigte Amt, vor dem alle sich so fürchten. Tritt er zurück (ich meine: gibt er sein Amt ab!)? Dann kann sich die Bildzeitung als Retterin der Demokratie selbst feiern. Und einmal mehr als die letzte Instanz fühlen, die über das Who is Who in politischen Spitzenpositionen in Deutschland entscheidet. Ausserdem wird sich dann die größte anzunehmende Koalition doch noch auf Joachim Gauck als Nachfolger einigen. Den kann ich, durchaus begründet und mehrfach dargelegt , auch nicht leiden: [https://rxrenee.wordpress.com/2011/07/29/statements-gehaltene-und-gehaltvolle/] und [https://rxrenee.wordpress.com/2010/07/05/selezione-fatale/].

So oder so: Ich stehe da, wie Buridans Esel und gönne weder dem Einen noch den/dem Anderen den Erfolg. Vielleicht hat die Idee der Abschaffung des Bundespräsidentenamtes ja doch etwas.

Zugegebenermaßen ist dies kein Wolf, sondern ein Schakal. Aber getreu meinem Motto: kein Text ohne Bild, und mein Archiv erstaunlicherweise weder Wölfe noch Esel bereit hielt, entschied ich mich für diesen hungrigen Kerl (Canis mesomelas, der Schabrackenschakal), fotografiert in Namibia 2008.

Kategorien:Jigsaw

Der JoJo-Effekt

Dezember 31, 2011 1 Kommentar

Zum Jahresabschluss möchte ich einem meiner Lieblingsgegner ein paar Zeilen widmen. Immerhin ist er ebenso unermüdlich, wie penetrant als Priester des Neoliberalismus unterwegs und beschwört in seiner eigenen Zeit-Rubrik ‚Zeitgeist‘ nicht nur selbigen, sondern gibt darin zu erkennen, dass er über den Glauben verfügt, das Gras wachsen zu hören. Letzteres verbindet uns. Die Rede ist von Joseff Joffe, Mitherausgeber der ‚Zeit‘ [http://community.zeit.de/user/josef-joffe].

 Ansonsten sind unsere Berührungspunkte spärlich – doch, einen gibt es noch: wir sind beide Überzeugungstäter. Das wars dann aber auch. Joffe schreibt einmal in der Woche und immer, wenn ich mich mal so richtig ärgern will, dann suche ich ganz gezielt nach seinen Artikeln. Mittlerweile könnte ich das Schreiben dieses Unfugs übernehmen, ohne dass das vielen Menschen auffallen würde (na gut, sein Schreibstil wäre noch mein Problem). So gut kenne ich seine Ansichten und seine Argumentationsweise. Er gibt sich ein bisschen kantig, querdenkend, fast im Stile eines Broders und tut gerne so, als ob jetzt die Zeit gekommen sei, das Unaussprechliche endlich beim Namen zu nennen. An dieser Stelle enttäuscht er dann allerdings regelmäßig durch neoliberale Plattheiten, zu letzten Erkenntnissen aufgehübscht. Was aber angesichts seines rhetorischen Aufbaus, die auf selbstgebastelter und eben neoliberaler Logik basiert, eine schlagende Konsequenz hat.

 Für den Merkelfan Joffe ist die Euro-Politik der Kanzlerin natürlich der einzig gangbare Weg und das verhaltene Echo bzw. die Kritik daran im In- und Ausland ist nicht ihrem falschen Verständnis der Krise und makroökonomischer Zusammenhänge, sondern ihrer schlechten PR-Arbeit geschuldet [http://www.zeit.de/2011/49/P-Zeitgeist].

 Er bejubelt den Abgang der Charismatiker in der Politik (Berlusconi Charismatiker? Papandreu?) und den Aufstieg der berechenbaren Verwalter und Technokraten in die politischen Spitzenpositionen. Nicht nur nebenbei sei erwähnt, dass er es nicht lassen kann und Angela Merkel als leuchtendes Beispiel einer solchen Entwicklung hervor heben muss. Natürlich können wir den Abgang Berlusconis gut heißen, die Frage allerdings, die JoJo weder sich selbst, noch seinen Lesern stellt und schon gar nicht beantwortet, ist die nach den Inhalten und die nach den Profiteuren der neuen politischen Ausrichtung. Das kann er auch nicht, weil er dann die Hemmungslosigkeit des Hegemoniestrebens der Finanzwirtschaft konstatieren müsste. Ein derart unfaires Verhalten von Marktteilnehmern und Wettbewerbern kommt in seinem Weltbild schlechterdings nicht vor [http://www.zeit.de/2011/47/P-Zeitgeist].

 Da sieht er im Atomausstieg Deutschlands die „german angst“ (was immer das sein mag?), die wiederum eine Folge des deutschen Wohlstandes und des guten Abschneidens der deutschen Wirtschaft in der Krise ist [http://www.zeit.de/2011/24/P-Zeitgeist-German-Angst]. Überhaupt sieht der Atomkraftbefürworter in den Mahnungen und Forderungen ökologischer Bewegungen vor allem die Religion des Klimatismus, gegen deren Glaubenssätze er schwerlich logisch argumentieren könne, so beklagt er sich. Tja. Vielleicht muss ich noch mal deutlich werden: Wer für die Atomkraft ist, nimmt die Gefährdung von Gesundheit und Leben unzähliger Menschen in Kauf, von der Gewinnung des Urans (Gebiete von der Größe mehrerer deutscher Bundesländer sind bereits heute völlig verseucht) bis zur Endlagerung abgebrannter Stäbe. Von potenziellen Gefährdungen durch Kraftwerksanlagen in Betrieb ist da noch gar nicht die Rede! Aber Kurzsichtigkeiten dieser Art sind kennzeichnend für die intellektuelle Reichweite des Herrn Joffe.

 Kürzlich begrüßte Herr Joffe die Berufung des Plagiators Guttenberg zum Berater der EU-Kommissarin für Digitale Agenda mit dem Vergleich des Seitenwechsels von Top-Hackern und Safeknackern, die schließlich für die richtige Sache, nämlich staatliche Sicherheitsinstitutionen arbeiten [http://www.zeit.de/2011/51/P-Zeitgeist-51]. Da übersieht der Zeit-Herausgeber geflissentlich, dass der vorerst gescheiterte Franke im Gegensatz zu den Ex-Verbrechern noch gar nichts Nachhaltiges geleistet hat und abgesehen von einem gewissen Talent für PR-Auftritte über keine bekannten Qualitäten verfügt. So ein bisschen Copy and Paste beherrschen Grundschulkinder und stellen keine Kompetenz dar. Abgesehen davon bin ich nach wie vor sicher, dass der Lügenbaron seine Doktorarbeit gar nicht selbst verfasst hat, sondern schreiben ließ. Nur so ergeben sein Verhalten und seine Aussagen für mich eine gewisse Logik. Wofür ihn das dann qualifiziert, sollte mir Herr Joffe bei Gelegenheit mal erläutern.

 Angesichts der aktuellen Bundespräsidentenkrise ergreift Joffe die Chance, sich über die neue Erregungs- und Empörungsbereitschaft des neuen Journalismus zu echauffieren. Meine Frage dazu: Sind die Journalisten das Problem, die Wulffs Machenschaften ans Licht der Öffentlichkeit brachten oder ist es Wulff, der in Guttenbergmanier immer ein bisschen mehr eingestehen musste, je nach Leitartikelsituation? Ich für meinen Teil gehe in dieser Angelegenheit gnädig mit dem Bundespräsidenten um, der nebenbei bemerkt der einzige ist, der sein Amt beschädigen kann. Aber folgendes Zitat Joffes kann ich wahrlich nicht unterschreiben. Zeigt es seine ganze Naivität und seinen Hang zu romantischem Politikverständnis oder ist es der perfide Versuch der Leserverdummung?:   „»Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein«, heißt es in Römer 2,1 im Fünften Buch Moses (25,4) ganz praktisch: »Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt.« Will sagen: Wohltaten halten das Räderwerk des menschlichen (und tierischen) Lebens am Laufen; ohne sie gäbe es weder Gesellschaft noch Gemeinschaft.“ [http://www.zeit.de/2011/52/P-Zeitgeist]

 Andererseits gab es wichtige politische Entwicklungen, in denen Josef Joffe seine ursprüngliche Position aufgeben und mehr oder weniger zähneknirschend zurück rudern musste. 2002 [http://www.zeit.de/2002/39/joffe_tagesspiegel_20020923.xml] noch Befürworter des Irakkrieges und die Überzeugung teilend, der Irak verfüge über weapons of mass destruction, musste er 2006 [http://oe1.orf.at/artikel/203106] einräumen, dass er mit dieser Einschätzung falsch lag. Die Frage ist nicht, ob ich JoJo eine Meinungsänderung zugestehe. Die Frage ist vielmehr, wie ein derart gut vernetzter und infolgedessen informierter Journalist an diesen Massenvernichtungswaffen-schwachsinn glauben konnte. Oder war es gar keine Glaubensfrage?

 Am 10.06.2011 schrieb Joffe im bereits erwähnten Artikel über die „german angst“, dass die NPD zur Mini-Sekte verkommen sei. Über den Rechtsterror der „NSU“, der im Herbst danach bekannt wurde, hat er sich nach meinen Recherchen bis jetzt noch nicht geäussert. Das Ende der Naivität ist erreicht.

Ich wünsche allen Freundinnen, Freunden, Leserinnen und Lesern ein gesundes und zufriedenes neues Jahr.

Kategorien:Big Neighborhood

Sentimental Journey

Dezember 18, 2011 1 Kommentar

1929 ist ein ereignisreiches Jahr: Tempo, das Papiertaschentuch wird zur Marke. Mein Vater wird geboren. Durch die Hilfskasse der NSDAP wird der Deutsche Ring Versicherungspartner der NSDAP. Am 24. Oktober beginnt mit dem „Schwarzen Donnerstag“ an der New Yorker Börse die erste neuzeitliche Weltwirtschaftskrise mit globalen Dimensionen. Mein Großvater wird Mitglied der SPD. Die Sowjetunion schafft den Samstag und den Sonntag ab.

1933 ist ein noch ereignisreicheres Jahr: am 20. Februar kommt es zu einem Geheimtreffen zwischen Hitler und wichtigen deutschen Industriellen wegen finanzieller Wahlkampfunterstützung. In der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin, noch am folgenden Tag wird die Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichstagsbrandverordnung). Am 3. März wird der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann verhaftet (und auf direkten Befehl Hitlers nach 11 Jahren Isolationshaft (!) am 16. August 1944 im KZ Buchenwald ermordet), einen Tag später erscheint die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“. Roosevelt wird amerikanischer Präsident. Am 5. März finden die letzten Reichstagswahlen statt. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %. Am 21. März wird das Konzentrationslager Dachau errichtet. Am 23. März wird im Reichstag über die Ermächtigungsgesetze abgestimmt: Nachdem alle Kommunisten verhaftet, ermordet oder geflohen waren, stimmten lediglich die Abgeordneten der SPD gegen das „Entmächtigungsgesetz“. Zentrumspartei (Vorläufer der CDU) und Liberale, unter ihnen Theodor Heuss, stimmen mit den Nationalsozialisten. Der Sozialdemokrat Otto Wels hält die letzte freie Rede vor den Reichstagsabgeordneten. Mein Großvater, immer noch in der SPD, sitzt vor dem Radio und ärgert sich über Wels‘ allzu höfliche Worte. Er vernimmt aber auch dessen Bekenntnis: „Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten […] Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen. Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht verbürgen eine hellere Zukunft.“ Am 31. März wird als eines der ersten deutschen Konzentrationslager das KZ Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet. Im Juni wird die SPD in Deutschland verboten. Die Wirtschaftskrise, die für die Ermächtigungsgesetze als Grund herhalten muss, hat die industrialisierte Welt fest im Griff. Das finanzpolitische Credo des Führers: „Die Regierung wird grundsätzlich Währungsexperimente vermeiden.“

1942: Mein Großvater (immer noch SPD-Mitglied) wird, obwohl Beamter mit drei Kindern, im ungewöhnlichen Alter von 36 Jahren zum Militär eingezogen und trifft noch im Herbst in Stalingrad ein. Die Mühsal des Weges dorthin ist nichts gegen die Unmenschlichkeit der deutschen Kriegsherren. Mein Großvater schreibt an meine Großmutter (sinngemäß): „Ein Fahrzeug hinter dem anderen, Lastwagen hinter Lastwagen, Panzer hinter Panzer ziehen durch die heisse Steppenlandschaft. Überall Menschen am Weg, alte Männer, Frauen und Kinder. Ein Landser auf dem Wagen vor uns erschießt grundlos einen alten bärtigen Bauern, der mit dem schreienden Kind an der Hand tot zu Boden sinkt. Vor meinem geistigen Auge sah ich deinen Vater mit unserem Sohn. Die nationalsozialistische Bande hat aus Menschen Bestien gemacht.“

1943: Meinem Großvater (immer noch SPD-Mitglied) gelingt rechtzeitig vor dem Schließen des Kessels ein Selbstvertümmelungsversuch, er verlässt als einer der letzten lebenden deutschen Soldaten Stalingrad in Richtung Westen. In einem Kriegsgerichtsprozess kann er erfolgreich darlegen, dass er keine Schuld an der Unterarmverletzung trägt, die durch einen Gewehrschuss verursacht wurde. Am Ende vieler ähnlicher Fälle stand das Todesurteil.

1946: Mein Großvater (immer noch SPD-Mitglied) wird von den Alliierten zum Bürgermeister ernannt. Es gibt sonst keinen politisch Kompetenten oder Interessierten im Ort, der eine weisse oder auch nur gereinigte Weste vorzeigen könnte.

1979: Mein Großvater (immer noch SPD-Mitglied) bekommt für seine 50jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands eine Ehrenurkunde, die er zwar nicht ablehnt, die er aber auch nicht haben will. „Ehrung den Toten!“, sagt ein gebrochener Mann, der seine Kriegserlebnisse nie verarbeiten konnte, der nicht fassen konnte, dass seine Partei für mehr als ein dutzend Jahre von der Bildfläche verschwand, und dass ehemalige Genossen zu Nazis und zu Feinden wurden, um nach dem Krieg wieder Parteimitglieder, Stammtischbrüder oder Vereinsmeier zu werden.

2011: Ich stehe bewundernd am Grab dieses Mannes, der als SPD-Mitglied starb. Er ist mir häufig Vorbild gewesen, Halt, Orientierung. Mit seinen Aussagen, seiner Gesinnung, seinen Geschichten. Seine Partei hat er immer kritisch gesehen. „Wenn dem Wehner die Pfeife ausgeht, verkauft uns der Schmidt an die Bonzen“. Das musste er nicht mehr erleben, da er dem großen Strategen voraus ging. Darum blieb ihm auch die Agendapolitik Schröders und seiner Mannschaft erspart, die er als Verrat am „S“ im Namen der ältesten Partei Deutschlands gescholten hätte. Die neoliberale Neuausrichtung bringt eine Anbiederung an die Wirtschaft und eine das Denken lähmende Näherung an CDU und FDP. Politische Kampflust, Herzblut und Begeisterung weichen devotem Epigonentum, Gestaltungskraft und soziale Verantwortung werden gegen modische Managerattituden getauscht. Die SPD unterscheidet sich inhaltlich nur noch in lächerlichen Details von ihren schärfsten Gegnern (seit ihrer Neugründung) [http://www.nachdenkseiten.de/?p=11593]. Sie fügt sich demütig in die Rolle des Juniorpartners in der gefühlten Unvermeidbarkeit einer großen Koalition [http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7601/groko#more-7601]. Da bleibt dann irgendwann nur noch der Sieg über die Linke als wichtigstes Wahlziel übrig (wie bei Nils Schmid während der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März 2011).

Die SPD ist vor lauter „Fortschritt“ in vielerlei Hinsicht weit hinter jene Partei zurückgefallen, deren Vorsitzender 1933 konstatierte: „Wir haben gleiches Recht für alle und ein soziales Arbeitsrecht geschaffen. Wir haben geholfen, ein Deutschland zu schaffen, in dem nicht nur Fürsten und Baronen, sondern auch Männern aus der Arbeiterklasse der Weg zur Führung des Staates offen steht.“ (Otto Wels am 23. März 1933 in der letzten Sitzung des deutschen Reichstages).

Ich sehe meinen Großvater als jungen Mann am Radio sitzen und der Rede seines Parteivorsitzenden lauschen. Es knackt und krächzt aus dem dunkelbraunen Kasten. „… wir stehen zu den Grundsätzen des Rechtsstaates, der Gleichberechtigung, des sozialen Rechtes, die in ihr festgelegt sind. Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus.“ Der junge Mann vor dem Radio nickt. Darum ist er Genosse in dieser Partei.

Kategorien:Jigsaw

Reise nach Jerusalem

Dezember 9, 2011 Hinterlasse einen Kommentar

(Niederschrift einer wahren Begebenheit)

Den Vormittag habe ich in der Altstadt verbracht. Wie auch den gestrigen Tag. Mehr oder weniger ziellos bin ich durch die engen Gassen geschlendert, wahrnehmend, schauend, beobachtend. Ich will dies alles einordnen können, verstehen, mich dem Kern des geschichtsträchtigen Raumes so weit nähern, wie es mir möglich ist. Ich schwimme mit, im bunten Treiben auf dem Mahane Yehuda Markt, suche nach historischen Indizien auf (besser in) der Via Mala, lasse mich von einem bewaffneten Araber am Zugang zum Tempelberg hindern, verstehe ihn nicht oder werde von ihm nicht verstanden. Meine Hartnäckigkeit provoziert ihn offensichtlich und als er beginnt an seiner Maschinenpistole zu spielen gehe ich weiter. Obwohl mir klar ist, dass er sie nicht gegen mich einsetzen wird.

In grüblerischer Stimmung gelange ich zur Klagemauer. Mehr als eine Stunde sitze ich ihr gegenüber auf den Stufen und betrachte Mauer und Menschen. Viele Menschen, unterschiedliche Motive, merkwürdige Verhaltensweisen. Ich habe das Gefühl an bedeutender Stelle zu sein, ohne jedoch begründen zu können, warum. Ich frage mich: Was hat dieses historisch-architektonische Überbleibsel mit mir zu tun? Das alberne Wippen mit den Oberkörpern der Orthodoxen, was hat das mit mir zu tun? Woher kommen meine überheblichen Gedanken beim Betrachten der fotografierenden japanischen Touristen? Was kann ein Mensch ernsthaft erwarten, der Zettel zwischen Steine klemmt? Meine Arroganz beginnt mich anzukotzen. Die ehedem feierliche Stimmung weicht einem Aufgewühltsein, das dann und wann zu dieser Reise zu gehören scheint.

Ich verlasse Alt-Jerusalem und wandere zurück, beschließe die Nachmittagssonne zum Schreiben und Nachdenken zu nutzen und setze mich in den Aussenbereich eines Cafés. Um mich herum scheint alles in Bewegung zu sein, ständig klingelt oder fiept ein Telefon, eine Palästinenserin mit Kopftuch wird von einer Frau lautstark verscheucht, Männer hasten vorbei, weit vornüber gebeugt, damit keine Falafel-Sauce aus dem Fladenbrot auf den Anzug tropft. Schwarze in leuchtenden Westen werfen Müll auf einen LKW. Quirlige junge Frauen kichern und lachen, setzen sich, stehen wieder auf und verschwinden ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Lächerliche Gestalten in weißen Hemden und schwarzen Anzügen, mit Korkenzieherlöckchen, zylinderähnlichen Hüten auf den Köpfen und Uzis unter den Armen schleifen identisch gekleidete Kinder hinter sich her. Ein Halbwüchsiger mimt Michael Jackson, nur vom Straßenlärm unterstützt. Autos hupen, quietschen und lassen Motoren aufheulen. Niemand bleibt stehen.

Dieses allgemeine Chaos bewirkt bei mir Apathie. Ich registriere oder auch nicht, vieles rauscht an mir vorbei. Wie die Bedienung. Wer die Kellnerin nicht festhält oder ihr gar ein Bein stellt, wird von ihr auch nicht ernst genommen. Ein offenbar normales Verhalten im Dienstleistungsbereich, das mir während dieser Israelreise häufig begegnet.

Als mich ein Mann von schräg hinten auf Englisch anspricht und mich fragt, ob er sich zu mir setzen kann.

-Gibst du mir ein Getränk aus.

Mehr Aufforderung als Frage.

-Wenn du die Kellnerin zum Stehen und Zuhören bringst.

Das gelingt ihm, indem er lauthals über den ganzen Platz schreit. Die Bedienung kommt.

-Ein Glas Rotwein.

-Für mich auch, bitte.

Er ist bereit das Gespräch zu führen:

-Ich finde, du bist mir das Glas schuldig.

-Ich fürchte, ich verstehe nicht ganz?,

gebe ich zu bedenken. Er zögert aber nicht mit der Erklärung:

-Deinem Vater habe ich es zu verdanken, dass ich meinen nie kennengelernt habe, und dass meine Mutter im Wahnsinn gestorben ist.

-Entschuldigung, ich heiße rx. Wie ist dein Name?

-Was sagst du dazu, dass dein Vater Schuld am Tot meiner Eltern ist?

-Sorry, ich verstehe immer noch nicht. Was hat mein Vater mit deiner Familie zu tun. Und: hast du tatsächlich keinen Namen?

-Samuel, ich heiße Samuel. Du bist doch Deutscher, oder nicht? Und dein Vater doch auch, oder nicht? Und dann stellst du so dämliche Fragen?

-Okay, jetzt weiß ich, worauf du hinaus willst, Samuel. Alle deutschen Väter sind Mörder, tragen Verantwortung für den Holocaust, das willst du sagen.

-Ist es nicht so?

-Nein, so ist es nicht. Mein Vater war noch ein Kind zu Zeiten des Nationalsozialismus.

-Dann eben deine Großväter.

-Red keinen Scheiss. Der Vater meiner Mutter war ein Sozialist und hatte seine eigenen Probleme mit dem Scheiss-Regime, der Vater meines Vaters war sicher ein Idiot, nationalsozialistisch verblendet war er sicher auch, hat das aber mit seinem Leben bezahlt. Also hör auf so einen Mist zu erzählen und erklär mir lieber, was mit deiner Familie passiert ist, auch, wenn ich es mir denken kann.

-Was ist mit deinen Urgroßvätern?

-Die waren längst tot, als Hitler 1933 in Deutschland an die Macht kam. Du musst keinen Schuldigen in meiner Familie finden, damit ich dir einen Wein ausgebe. Also erzähle, wo kommt deine Familie her?

Mittlerweile steht eine Karaffe hellroten Weines auf dem Tisch. Die Sonne strahlt hindurch.

Samuel erzählt. Seine Eltern waren noch kurz vor dem Krieg nach Dachau verschickt worden. Seine Mutter schwanger. Im Gegensatz zu ihrem Mann überlebte sie den Horror. Sie überwand das Erlebnis aber nicht unbeschadet, versank in Depression. Der kleine Samuel kam ins Kinderheim bis ein Onkel ihn irgendwann nach dem Tod der Mutter ins gelobte Land holte. Er wiederholt seinen Vorwurf und verschärft ihn:

-Du bist mit schuld an dem Verbrechen, das an meiner Familie verübt wurde.

-Vorsicht mein Freund. Ich bin vielleicht verantwortlich dafür, dass du freien Wein trinken kannst, aber nicht am Tod oder am Unglück deiner Familie. Ich glaube nicht an ein Schuldgen, das vererbt wird, so wie ein Augenfarbengen. Und wenn du seriös mit mir diskutieren willst, solltest du nicht so einen Scheiss erzählen. Ich bin kein Rassist und ich habe keinen Juden getötet, werde es aller Voraussicht nach auch nicht tun. Auch sonst keinen Menschen.

Samuel ist den Tränen nahe.

-Wie gerne habe ich Deutsch gesprochen. Ich liebe Goethe, ich habe den Faust im Original gelesen. Ich liebe Beethoven. Warum habt ihr mir das angetan?

-Mein Lieber, das Deutschland von heute hat mit dem Deutschen Reich von damals nichts mehr zu tun. Die Menschen dort sind aufgeschlossen und weltoffen. Die Vernichtung eines Volkes oder einer Volksgruppe ist in Deutschland nicht mehr möglich, weniger als in irgendeinem anderen Land dieser Erde (der Meinung war ich wirklich damals!).

Ich bin sehr konzentriert bei diesem Gespräch. Trotzdem beobachte ich aus den Augenwinkeln einen etwas zerlumpten Jungen von etwa sieben oder acht Jahren, der bettelnd zwischen den Tischen umher schleicht.

Samuel:

-Das kann ich nicht wissen, das kann keiner wissen. Aber glauben kann ich es auch nicht. Die Menschen, auch die in Deutschland, hassen die Juden. Wie die Araber. Sie wollen uns vernichten.

Dann, beinahe nebenbei (und in einem merkwürdigen, fast bayerischen Deutsch – das Gespräch hatte bis zu diesem Zeitpunkt in Englisch stattgefunden):

-Hau ab, du Sohn einer Hündin!

Er stößt den bettelnden kleinen Palästinenser weg, der nach hinten fällt und aufgrund seiner guten Reaktion gerade noch den Kontakt seines Hinterkopfes mit dem Boden vermeiden kann. Samuel schickt noch ein paar hebräische Flüche hinterher, als der Junge wegläuft.

Ich beschließe den Rest des Weines alleine zu trinken. In eigener Verantwortung. Ich schaue Samuel tief in die Augen und sage ihm, dass er gehen soll. Samuel geht.

ⓒ by rh 12/11

aus: rx, Mini-Rock-Stories

Kategorien:Poetisches

Labeling Approach

Dezember 2, 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Das Parlament und die Bundesregierung nehmen über Steuern, Gesetze und Verordnungen Einfluss auf unser Leben. Steuerungsprozesse werden aber auch über die Vergabe von Empfehlungen, Plaketten, Prämien und Tabellen initiiert. Damit kann der Gesetzgeber zwar nur indirekt, aber dennoch massiv Produktion und Konsum regeln. Jüngstes und besonders schwachsinniges, weil so offensichtliches Beispiel ist die Umwelttabelle, das sog. PKW-Label für Automobile, das diesen Namen nicht mal als Persiflage verdient hätte. Es ist aber keine Persiflage. Es ist ein weiteres Rührstück aus der Staffel Klientelpolitik der aktuellen Bundesregierung, genauer: eine Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit seinem Minister Philip Rösler (FDP).

Ganz kurz zum Hintergrund: Neu-Kfz müssen seit gestern mit einem Energieeffizienzaufkleber versehen werden, ganz ähnlich, wie wir das von Kühlschränken kennen. Hierbei ist das wichtigste Kriterium der CO2-Ausstoss der Fahrzeuge, der -und das sei gar nicht nur nebenbei bemerkt- eine direkte Folge des Spritverbrauchs ist. Je geringer der Benzin- oder Dieselverbrauch, desto geringer der CO2-Ausstoss. Ausserdem hilfreich beim Verständnis ist die Tatsache, dass je größer die Masse eines Gegenstandes ist, desto größer ist der Energieaufwand, um diesen zu bewegen (oder abzubremsen). Für PKWs bedeutet das, dass ein Zweitonnenauto mit keinem Aufwand der Welt sparsamer und umweltfreundlicher gemacht werden kann, als ein 500kg-Fahrzeug (bei vergleichbaren Leistungsdaten!).

Damit ist so ein Umweltlabel natürlich eine Katastrophe für Fahrzeugungetüme (von denen zigtausende, vor allem als SUVs durch die Lande beschleunigen und bremsen) mit geburtsbedingtem Übergewicht. Folglich wird das Label geändert und nicht die Politik der Automobilhersteller oder die ohnehin schon gesetzliche Bevorzugung von automobilen Flaggschiffen. (Nur am Rande: In 2010 wurden 17 Rolls Royce Ghost [2470 kg Leergewicht, 571 PS] in Deutschland zugelassen, 16 davon als Dienstwagen [http://www.auto.de/blog/showblog/entryId/1156/Die-Firma-zahlts-ja-Diese-Firmenwagen-fahren-deutsche-Angestellte-und-Chefs-besonders-gern]! Im Jahr 2007 wurden hierzulande 1,5 mal so viele Dienstfahrzeuge zugelassen, wie private PKW [http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/104/1610478.pdf]! So viele, wie noch nie. Tendenz immer noch steigend. Klar soweit?). Also werden die jeweiligen Fahrzeuge mit anderen PKW ihrer Gewichtsklasse in Vergleich gesetzt. Das Etikett des Klassenbesten kann demnach auch eine Spritschleuder und Umweltsau bekommen, sie muss einfach nur schwer genug sein. Die Begründung liefert der VDA, der Lobbyverband der Automobilindustrie: „…die Folge einer absoluten Regelung wäre, dass kleine Autos grundsätzlich grün und größere Autos prinzipiell rot eingestuft würden. Wie effizient ein bestimmter Pkw im Vergleich zu ähnlichen Modellen seiner Größe ist, würde der Verbraucher nicht erfahren.“ [http://www.vda.de/de/arbeitsgebiete/Pkwlabel/index.html]. Das wäre ja auch schrecklich, oder nicht? Weiter heißt es erwartungsgemäß: „Zudem spornt ein solches Bewertungssystem die Automobilhersteller zu neuen Erfolgen an. Denn ob Kleinwagen oder Familienauto – jeder muss sich anstrengen. Das schafft Wettbewerb in allen Klassen …“. Es wäre ja zum Lachen angesichts der völlig verbrauchten Klischees, wenn es nicht so erbärmlich wäre (es fehlt noch das Wörtchen „nachhaltig“).

Das Problem des Labels ist nicht nur die Verarschung, die ist ja leicht zu durchschauen. Das Problem ist, dass die Hersteller nicht gezwungen werden leichtere Autos herzustellen, sondern, dass sie für den exzessiven und aus ökologischer Sicht kontraproduktiven Materialeinsatz auch noch mit Sternchen belohnt werden. Und das Problem ist, dass wir uns das gefallen lassen, dass wir uns an so einen Scheiss gewöhnen. Wie bei der Hotelsteuer. Ich habe noch keinen Menschen an der Rezeption fragen hören, ob er auch den vollen Steuersatz für die Übernachtung zahlen darf. Klar soweit?

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, dass die Aufklärung (die PR) für diese Volksverdummung der dena (Deutsche Energie Agentur GmbH) übertragen wurde. Originaltext: „Die dena wurde im Herbst 2000 mit Sitz in Berlin gegründet. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG.“ [http://www.dena.de/services/ueber-uns/] Lustige Zusammenhänge, oder nicht? Wikipedia klärt uns weiter auf: „Über 50 % der laufenden Mittel zahlt die Energiewirtschaft, überwiegend die vier großen Stromkonzerne (E.on, EnBW, RWE, Vattenfall Europe), weitere Mittel kommen aus staatlichen Förderprogrammen und Aufträgen.“ [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Energie-Agentur].

Noch Fragen, Jack Sparrow?

Motorisierte Mobilität: Sukhumvit Road, Bangkok, Thailand
Kategorien:Jigsaw

Dem ist nichts hinzuzufügen!

November 28, 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Eine einzigartige Rede!

http://www.nachdenkseiten.de/?p=11440

 

Kategorien:Jigsaw